Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

Jetzt mal der Reihe nach. Nach zehn Jahren Eine Stunde History sortieren wir uns neu und erzählen die europäische Geschichte in 100 Folgen vom Anfang bis Jetzt. Neue Folgen jeden Freitag.
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Epizode

581-

533 - Kaiser Justinian und die Vereinheitlichung des Römischen Rechts

11 sep. 2026
580-

4. bis 6. Jahrhundert - Die sogenannte Völkerwanderung

Dieser Podcast hinterfragt den historischen Begriff der 'Völkerwanderung' und stellt fest, dass es sich eher um unstrukturierte Migrationsbewegungen von Heeresverbänden als um geplante Wanderungen homogener Völker handelte. Dabei werden die Bewegungen der Vandalen sowie die Rolle der Hunnen am Ende der Antike thematisiert, wobei betont wird, dass viele historische Darstellungen auf römischen Stereotypen basieren. Die Experten diskutieren zudem die Transformation Europas durch Prozesse der Akkulturation zwischen germanischen Verbänden und dem Römischen Reich. Dabei wird die 'Henne-Ei-Frage' erörtert, ob der Zerfall des Römischen Reiches die Bewegungen erst ermöglichte oder umgekehrt, sowie die langfristige Bedeutung römischer Rechtsstrukturen für die Entstehung neuer politischer Identitäten.

04 sep. 2026
579-

476 n. Chr. - Der Zerfall Westroms und das Ende der Antike

In dieser Folge von 'Eine Stunde History' wird der Untergang des Weströmischen Reiches als komplexer, langwieriger Prozess beleuchtet, der durch soziale und infrastrukturelle Veränderungen geprägt war. Die Diskussion thematisiert die Rolle von Odoaker und die Herrschaft Theoderichs sowie den Übergang von der Spätantike zum Mittelalter. Zudem wird die historische Debatte über das Ende der Antike geführt, wobei regionale Unterschiede und der Verlust an Lebensqualität im Fokus stehen. Dabei werden auch moderne wissenschaftliche Perspektiven auf Begriffe wie 'Völkerwanderung' und die Bedeutung von Zäsuren in der europäischen Geschichte diskutiert.

28 avg. 2026
578-

395 n. Chr. - Die Teilung des Römischen Reiches

Diese Episode beleuchtet die Reichsteilung des Römischen Reiches unter Theodosius und die daraus resultierende Entwicklung von Konstantinopel als neues Machtzentrum. Es wird erläutert, wie militärische Herausforderungen und die Unüberschaubarkeit der Grenzen eine Herrschaftsteilung notwendig machten, während die Schlacht von Adrianopel einen bedeutenden Prestigeverlust für Rom darstellte. Zudem werden die politische und religiöse Entwicklung des Oströmischen und Weströmischen Reiches nach Theodosius thematisiert. Der Fokus liegt auf der zunehmenden Entfremdung zwischen Ost und West, der Rolle mächtiger Berater sowie den wirtschaftlichen und militärischen Faktoren, die den Fortbestand des Ostens sicherten und zur Entstehung der orthodoxen Kirche führten.

21 avg. 2026
577-

313 n. Chr. - Kaiser Konstantin und der Aufstieg des Christentums

Diese Episode beleuchtet die Konstantinische Wende und den Aufstieg des Christentums im Römischen Reich. Anhand eines Experteninterviews mit Professor Bruno Bleckmann wird die politische Bedeutung der Ära Konstantins, die Einführung der Religionsfreiheit durch die Mailänder Vereinbarung sowie die Transformation von der Tetrarchie hin zur imperialisierten Kirche analysiert. Zudem werden die religiöse Praxis im Alltag, die Herausforderungen der theologischen Einheit durch das Konzil von Nicea und die langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen thematisiert. Der Beitrag zeigt auf, wie die Verbindung von kaiserlicher Macht und christlichem Glauben den Weg für eine christlich geprägte europäische Gesellschaft ebnete.

14 avg. 2026